Landingpage erstellen lassen: Kosten, Zweck und Inhalt im Klartext
Du ueberlegst, eine Landingpage erstellen zu lassen, und willst vorher wissen, worauf du dich einlaesst: Was kostet das realistisch, brauchst du ueberhaupt eine, und was muss am Ende drinstehen? Dieser Artikel beantwortet genau diese drei Fragen ohne Umschweife. Wir betreiben sieben eigene Marken in Produktion und bauen daneben Seiten und Tools fuer Kunden. Heisst: Wir kennen beide Seiten, die des Auftraggebers und die des Betreibers, der hinterher mit dem Ergebnis leben muss.
Was ist eine Landingpage und wofuer brauchst du sie?
Eine Landingpage ist eine einzelne, fokussierte Seite mit genau einem Ziel. Sie ist nicht deine Firmen-Website mit zwoelf Menuepunkten, sondern der Ort, an dem ein konkreter Besucher eine konkrete Handlung ausfuehren soll: ein Formular ausfuellen, einen Termin buchen, sich fuer eine Warteliste eintragen oder ein Produkt kaufen.
Du brauchst eine Landingpage typischerweise dann, wenn:
- du bezahlten Traffic schickst (Google Ads, LinkedIn, Newsletter) und nicht willst, dass Besucher sich in deiner Hauptnavigation verlaufen,
- du ein einzelnes Angebot validieren willst, bevor du in eine grosse Website investierst,
- du Leads sammelst fuer eine Dienstleistung, eine Demo oder einen Launch.
Ehrlich gesagt: Wenn du ein etabliertes Unternehmen mit Blog, Leistungsuebersicht und mehreren Zielgruppen bist, ist eine einzelne Landingpage oft zu wenig. Dann brauchst du eher eine Multi-Page-Website. Eine Landingpage ist ein Werkzeug fuer einen Zweck, kein Ersatz fuer deinen kompletten Webauftritt.
Was kostet es, eine Landingpage erstellen zu lassen?
Die Preisspanne am Markt ist riesig, weil unter dem Wort sehr Unterschiedliches verkauft wird, vom Baukasten-Template fuer ein paar hundert Euro bis zur durchdesignten Conversion-Seite. Unsere Festpreise fuer einen sauber gebauten One-Pager liegen bei 2.000 bis 3.000 EUR. Darin steckt mehr als nur Optik:
- Struktur und Text-Feinschliff fuer dein konkretes Angebot,
- responsives Design, das auf dem Handy genauso funktioniert wie am Desktop,
- technische Basis: schnelle Ladezeit, sauberes HTML, Meta-Tags fuer Google,
- ein funktionierendes Formular oder eine Buchungs-/Zahlungsanbindung,
- Einrichtung von Tracking, damit du spaeter siehst, ob die Seite konvertiert.
Wird es technisch anspruchsvoller, etwa weil die Seite mit einem CMS gepflegt werden soll, ein Login dahintersteht oder echte Funktionen wie ein Rechner oder eine Datenbank dazukommen, bewegst du dich in anderen Groessenordnungen. Eine Multi-Page-Site mit CMS liegt bei 4.500 bis 8.000 EUR, ein einzelnes Custom-Feature bei etwa 9.000 EUR. Eine reine Landingpage braucht das in den allermeisten Faellen aber nicht. Wenn dir jemand fuer einen simplen One-Pager fuenfstellig anbietet, lass dir genau erklaeren, wofuer.
Worauf du beim Preis achten solltest: Frag nach, ob Text, Tracking-Setup und ein paar Korrekturschleifen enthalten sind oder ob das alles Zusatzposten sind. Genau hier verstecken sich die Ueberraschungen.
Was muss auf eine gute Landingpage?
Eine Landingpage lebt von Klarheit, nicht von Effekten. Diese Bausteine gehoeren in fast jede:
- Eine eindeutige Headline: In einem Satz, was du anbietest und fuer wen. Kein Wortspiel, das niemand versteht.
- Ein konkretes Nutzenversprechen: Welches Problem loest du, was hat der Besucher davon.
- Ein sichtbarer Call-to-Action: Ein klarer Button, der ueberall auf der Seite erreichbar ist. Pro Seite moeglichst nur eine Hauptaktion.
- Belege statt Behauptungen: Echte Referenzen, Logos, Zahlen oder ein nachvollziehbares Beispiel. Erfinde hier nichts, das faellt auf und kostet Vertrauen.
- Einwand-Antworten: Eine kurze FAQ, die die typischen Bedenken aufgreift (Preis, Aufwand, Risiko).
- Ein einfaches Formular: Frag nur ab, was du wirklich brauchst. Jedes zusaetzliche Feld kostet Anmeldungen.
Was du dagegen weglassen kannst: eine grosse Navigation, die wegfuehrt, ellenlange Firmengeschichte und drei verschiedene Aktionen, die um Aufmerksamkeit konkurrieren. Eine Landingpage ist eine Strasse, keine Kreuzung.
Auf was du sonst noch achten solltest
Zwei Dinge werden oft vergessen. Erstens das Rechtliche: Impressum, Datenschutzerklaerung und, wenn du ein Formular nutzt, eine saubere Einwilligung gehoeren dazu. Das ist in der DACH-Region kein Nice-to-have. Zweitens die Messbarkeit: Ohne Tracking weisst du nie, ob die Seite funktioniert. Wer dir eine Landingpage ohne Conversion-Messung uebergibt, liefert dir ein Schaufenster, aber keine Verkaufsflaeche.
Und sei ehrlich zu dir selbst beim Zeitplan: Der Text und die Bereitstellung deiner Inhalte sind meist der Engpass, nicht das Bauen. Wenn du Logo, Beispiele und eine klare Vorstellung deines Angebots parat hast, geht eine solide Landingpage schnell. Wenn du noch nicht weisst, was genau du anbietest, klaert das auch die teuerste Agentur nicht fuer dich.